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1996

Wer "A" sagt....

Nach beinahe drei Jahren war ich schon fast ein alter Hase und mit einer Ausnahme der dienstälteste Trainer (es ist halt ein kleiner Verein). Da mir viele Dinge zu langsam gingen und unser damaliger Jugendobmann sowieso bei jeder Besprechung mit seinem Rücktritt drohte (“Wenn das so weiter geht, dann hör ich halt auf!”), war es auch hier nur eine Frage der Zeit.

Im Herbst 1996 legte ich dem damaligen Vorstand mein Konzept vor und stellte mich als Fussballjugendobmann zur Verfügung. Ich verließ mich auf die zugesagte Unterstützung und legte los.

Zu diesem Zeitpunkt spielten bei uns 73 Spieler in sieben Mannschaften!

Ich hatte mir grosse Ziele gesetzt und eine Zeitlang sah es sehr vielversprechend aus.

Unter anderem sollten alle Jugendmannschaften mit einem einheitlichen Mannschaftsanzug augestattet werden,
ich wollte sämtliche Jahrgangsmannschaften besetzen um eine Abwanderung von Spielern zu verhindern
über die Qualifizierung der Trainer sollten auch wieder sportliche Erfolge im Jugendbereich erzielt werden
und durch Einführung eines regelmäßigen Jugendturniers sollte sowohl Werbung für die Jugendsparte wie auch für den Verein gemacht werden!
Und für alle Maßnahmen zum Erreichen dieses Ziels hatte ich ja die zugesagte Unterstützung des Vorstands.

Und auch das gehört zur Jugendarbeit:

Hochzeitsspalier der F- & E-Jugend für einen Spieler der 1.Herren und seine Braut

Das erste Mal im Stadion!

Im Oktober des gleichen Jahres besuchte die gesamte Jugendabteilung mit einem gemieteten Reisebus das Bundesligaspiel HSV - Karlsruher SC, für viele Jungs der erste Besuch in einem Stadion.

Der Star des Spiels war damals übrigens Sean Dundee. Damals die grosse Entdeckung, heute vergessen.

Ein richtiges Auswärtsspiel!

Der Höhepunkt für meine Mannschaft war die erste Ausfahrt mit einer Fussballmannschaft ins Ausland!

Wir fuhren nach Dänemark und besuchten die Mannschaft des IF Fjelstrup.

Selbstverständlich waren wir mehr Eltern/Betreuer als Spieler, trotzdem kamen sich unsere Jungs “richtig groß” vor.
Nur das ihre Gegenspieler bei dem obligatorischen Freundschaftsspiel sie nicht verstanden, irritierte den einen oder anderen meiner Jungs doch sehr!

Mit dem Wetter hatten wir nicht das grosse Los gezogen. Trotzdem nutzten die Jungs das Schwimmbad, während die Eltern fröstelnd am Rand standen!